Im Dritten Zeitalter hatten die Bergmenschen in Rhudaur die Macht ergriffen und ein Bündnis mit dem Reich Angmars geschmiedet. Zweimal drangen sie in Arnor ein, und während des zweiten Krieges wurde das Nördliche Königreich zerstört. Doch ihr Siegesrausch war nur von kurzer Dauer. Der Prinz von Gondor, Eärnur, und die Elben von Bruchtal und Linden vertrieben den Hexenkönig von Angmar und seine Armeen aus dem Norden, und brachten Tod und Verderben zu all jenen, die im Dienste Angmars standen.
In den darauffolgenden Jahren versammelten sich nach und nach die verstreut lebenden, verbleibenden Bergmenschen in den südwestlichen Einöden Angmars. Viele schworen dem Bündnis mit dem zerstörten und bösen Königreich von Angmar ab und entschlossen sich zu einem Leben als Nomaden. Die einzelnen Stämme existierten weitgehend friedlich nebeneinander und ihre Mitglieder führten das einfache Leben von Jägern oder Schafhirten ... doch dann wurde der Ring gefunden und Sauron regte sich erneut. Durch Unterdrückung und zersetzenden Einfluss erneuerten viele der Clans ihr Bündnis zu Angmar und dessen Truchsess, Míaran.
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